Bürokratiekosten-Problem größer als Problem mit hohen Energiekosten
Hört, hört: Hohe Energiekosten sind das geringere Problem im Vergleich zu Lohnnebenkosten und BÜROKRATIEKOSTEN!
ARD-Audiothek: „Industriestrompreis ist eine schlechte Idee“ (3 min.)
Aktivrente wird Klagewelle auslösen
Die Selbständigen mit dem Argument zu benachteiligen, es „würden ohnehin schon viele im Rentenalter weiterarbeiten“, ist ja wohl das Dümmste, was die Bundesregierung bisher von sich gegeben hat. Das wird ein gefundenes Fressen für das Bundesverfassungsgericht.
Zuckersteuer?
Von mir aus kann es eine Zuckersteuer geben, wenn dafür andere Steuern gesenkt werden. Aber das wird ja nicht der Fall sein. Der Staat will seine Quote immer mehr erhöhen. Das Gesundheitsargument zieht also nicht. Besser wäre es, den Lebensmittelherstellern Zuckerobergrenzen vorzuschreiben. Bei der Automobilindustrie gibt es ja auch Verbrauchsobergrenzen für die Flotte.
Amüsant ist das Argument von Hr. Lauterbach, dass durch eine Zuckersteuer die Krankenkassenbeiträge entlastet würden. Wer Cola trinken möchte, der zahlt auch 20% mehr. Raucher lassen sich von den Preisen für Zigaretten ja auch nicht abschrecken.
Wer die Krankenkassenbeiträge senken möchte, der sollte erst einmal die Krankenkassen fusionieren und deren Geldveruntreuung unterbinden (durch TV-Werbung beispielsweise). Aber auf diesem Auge war Hr. Lauterbach ja schon als Gesundheitsminister blind.
Provisionen für Krankenkassenwechsel auf unsere Kosten?
Offenbar kassieren Check24 & Co. Millionen-Provisionen für Krankenkassenwechsel – auf Kosten der Beitragszahler. Ein Grund mehr, die vielen gesetzlichen Krankenkassen abzuschaffen. Überlegung: Man müsste sich eine kleine Krankenkasse mit einem höheren Zusatzbeitrag herauspicken und alle Mitglieder auffordern, die Krankenkasse zu wechseln. Natürlich nicht über Check24. Und schon wäre es wieder eine Krankenkasse weniger. Aber das ist leider praktisch kaum umsetzbar.
SV-Beiträge auf Kapitalerträge sind nicht systemwidrig!
Linda Teuteberg (FDP) bezeichnet Sozialversicherungsbeiträge auf Kapitalerträge als systemwidrig. Komisch. Selbständige zahlen „schon immer“ KV-Beiträge auf KAP und V+V.
Wie wärs mal mit der Abschaffung der Grunderwerbsteuer?
Bis zu 6,5% in Deutschland. Es passt ja nicht zusammen, sich über die hohen Kosten zu beklagen, aber mit der Grunderwerbsteuer selbst als Kostentreiber aufzutreten. In Bayern können wir uns noch „glücklich schätzen“. Da beträgt die Grunderwerbsteuer „nur“ 3,5%. Dafür sind aber auch die Immobilien teurer. In Garmisch-Partenkirchen bekommt man unter 1 Mio Euro nichts Vernünftiges in angemessener Größe mehr. Da kommen dann für Makler, Notar und Grunderwerbsteuer nochmal rund 10% dazu.
Steuerpflicht beim Flaschensammeln
Die Frankfurter Rundschau beschäftigt sich in einem Beitrag mit den steuerlichen Folgen des Flaschensammelns. Unglaublich, aber das ist Deutschland!
Deutschland mit größter Vermögensungleichheit in Europa
Zitat: "Deutschland hat die größte Vermögensungleichheit in Europa". Dieser eine Satz ist Beweis dafür, dass die Umverteilung, Sozialschwärmerei und Abzocke der Leistungsträger am Ende genau das Gegenteil von gleichen Lebensverhältnisse schafft. Also kann diese Politik nicht richtig sein.
Die Erbschaftsteuer sollte abgeschafft werden, jedenfalls unter nahen Angehörigen. Nur wenn ein Dritter etwas erbt, sehe ich eine ausschließliche Bereicherung. Die Schweiz, Dänemark und Frankreich sind da schlauer.
Und wer wirklich für Gerechtigkeit sorgen möchte, sollte erst einmal die Abschaffung der pauschalen Steuer für Kapitalerträge fordern. Denn wer arbeitet, wird in Deutschland höher besteuert als jemand der nicht arbeitet.
2000-Euro-Bonus für Rentner
Das wird wieder ein gigantischer zusätzlicher Bürokratieaufwand. Im Endeffekt wird das tausende zusätzliche Bürokraten beschäftigen, zum Beispiel in den Lohnbüros. Außerdem provoziert der Ausschluss der Gewerbetreibenden neue Gestaltungsüberlegungen, zum Beispiel Übertragung des Betriebs auf die Ehefrau und Anstellung des in Rente gegangenen Betriebsinhabers. In den Steuerbüros laufen schon die Überlegungen, Einkünfte auf den Opa zu übertragen. Der wird dann jeden Tag in den Betrieb getragen.
Schließlich ist die Ungleichbehandlung meines Erachtens verfassungswidrig. Ich habe die Einsprüche schon in der Schublade liegen. Der Bund der Steuerzahler wird mit Sicherheit ein Musterverfahren anstrengen. Merz & Co. können es einfach nicht, genau wie die Vorgänger-Regierung. Statt Bürokratieabbau noch mehr Bürokratie und dazu noch eine neue eklatante Ungerechtigkeit zwischen Arbeitnehmern und Selbständigen. Wie lange wollen wir uns das noch gefallen lassen?
Neue Pflichtbeiträge zur Altersvorsorge?
Bundeskanzler Merz denkt bei Caren Miosga laut über Pflichtbeiträge in den Kapitalmarkt für die Altersvorsorge nach. Die Grundidee mag ja gut sein, aber der Staat würde das wieder viel zu kompliziert regeln. Das Problem ist auch: Wenn man dann ein paar Euro Aktiengewinne und Dividenden erzielt, wird Kapitalertragsteuer abgezogen. Und bei Selbständigen in der gesetzlichen Krankenversicherung erhöht sich bis zur Beitragsbemessungsgrenze der Beitrag. Solange uns der Staat nur das Geld aus der Tasche zieht, selbst aber nicht verantwortungsvoll damit umgeht, lehne ich derartige Reformvorschläge ab. Im Gegenteil: Die gesetzliche Rentenversicherung sollte abgeschafft werden, jeder bekommt im Alter dafür nur das Existenzminimum aus Steuermitteln. Darüber hinaus soll sich der Staat raushalten.
Studie: 67 Milliarden Bürokratiekosten 2024
Da liege ich mit meiner Schätzung „50 Milliarden“ gar nicht so schlecht. Es stellt sich zwar die Frage, wie der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (VFA) auf 67 Milliarden Bürokratiekosten kommt, wie fundiert das ist und warum ausgerechnet ein Pharma-Verband eine solche Studie anfertigt. Aber das spielt keine Rolle. Es bedarf keiner großen Fantasie, dass die Zahl hinkommt. Deutschland verwaltet sich zu Tode. Am schlimmsten ist die Steuerbürokratie, die bei allen Beteiligten hohe Kosten verursacht. Das Geld fehlt dann für Investitionen, Löhne und Konsum. Ich habe allerdings wenig Hoffnung, dass die Regierung im Bereich Steuern für Vereinfachungen sorgt. Deren Verständnishorizont hört nach der Pendlerpauschale auf.
Gewerbesteuer abschaffen
Die dramatische Gewerbesteuer-Lage in Ingolstadt wäre doch mal ein Anlass, über die Abschaffung der Gewerbesteuer nachzudenken und den Gemeinden einfach mehr von der Einkommensteuer und Umsatzsteuer zu geben. Das wäre Bürokratieabbau.
Und wer jetzt meint, davon würden nur die Betriebe profitieren und die Bürger würden die Zeche zahlen, der irrt. Denn die Gewerbesteuer zahlen wir letztlich alle über niedrigere Löhne und Bürokratiekosten. Auf Deutsch: Der Neid vernichtet Wohlstand.
Ich selbst zahle keine Gewerbesteuer, bin aber trotzdem für die Abschaffung. Bürokratieabbau sollte Vorrang haben. Deutschland verwaltet sich zu Tode.
Gesetzliche Rentenversicherung abschaffen
Das ist alles zu kompliziert. Sobald der Staat etwas regelt, wird es nie ein gutes Ergebnis. Ich bin für die Abschaffung der gesetzlichen Rentenversicherung. Jeder bekommt im Alter stattdessen das Existenzminimum. Wer mehr will, muss privat vorsorgen. Und diese private Vorsorge wird dann steuerfrei gestellt. Das wäre einfach und effizient.
Träumerei: Steuererklärung per App
Die Forderung nach einer Steuererklärung per App ist Traumtänzerei. Herr Füracker hat vermutlich noch nie eine Steuererklärung selbst gemacht. Außerdem kann ich die Daten jetzt schon vom Finanzamt abrufen. Aber danach fängt die Arbeit ja erst an! Wer der „staatlich vorausgefüllten“ Steuererklärung ungeprüft zustimmen würde, wäre der Dumme. Herr Füracker möge lieber wieder eine Maut auf den Weg bringen. Das wäre ein sinnvolleres Betätigungsfeld!
Politikwissenschaftler mit Realitätsverlust
Herr Budderwegge spielt das Bürgergeld gegen den „Investitions-Booster“ aus. So kann nur jemand denken, der nicht verstanden hat, dass das Geld für das Bürgergeld auch erwirtschaftet werden muss. Deutschland steuert immer mehr in den Sozialismus (sagt auch mein Steuerberater-Kollege, nicht nur ich). Das bedeutet dann noch mehr Armut. Immer mehr Mittelständler haben keine Lust mehr, dass sie nur noch Melkkühe sein sollen und mit Bürokratie gequält werden. Wie geht nochmal die Geschichte mit der Säge und dem Ast auf dem man sitzt? Nun ja, Herr Budderwegge muss sich mit seiner Professorenstelle ja (noch) keine Sorgen machen, sein Gehalt zahlen schließlich wir Steuerzahler. Deshalb auch der Realitätsverlust, den wir bereits von den Volksvertretern kennen.
Dann bitte gleich ein Bedingungsloses Grundeinkommen
Die Tagesschau informiert über die Regelsätze beim Bürgergeld:
563 Euro für Alleinstehende, 1.012 Euro für Paare, Kinder bis 17 Jahre erhalten 357 Euro bis 471 Euro.
Zitat: "Dazu kommen noch Leistungen für Wohn- und Heizkosten".
Meines Erachtens ist das nichts anderes als ein Bedingungsloses Grundeinkommen, jedenfalls für die, die nicht arbeiten! Dabei ist das aber genau der Punkt, den die Gegner des Bedingungslosen Grundeinkommens immer bemängeln! Ach ja, und kostenlose Krankenversicherung kommt auch noch dazu!
Die Linken und die Sozis machen so lange rum, bis der letzte Fleißige auch noch hinschmeißt. Ich bin ja für ein Bedingungsloses Grundeinkommen, aber dann bitte für alle, damit der Abstand zwischen Arbeitenden und Nicht-Arbeitenden gewahrt bleibt!
Wahnsinn: 200 Milliarden für Arbeit und Soziales
Der Bundeshaushalt sieht 200 Milliarden Euro für Arbeit und Soziales! Was für ein Wahnsinn. Jetzt werden massive Reformen gefordert. Ich weiß schon wie das ausgeht: Noch mehr Bürokratie. Leider fehlen unseren Politikern die Ideen, wie Deutschland auf den richtigen Weg kommen kann.
Meines Erachtens sollte z. B. daran gedacht werden, die gesetzliche Rentenversicherung in der jetzigen Form Schritt für Schritt auslaufen zu lassen. Das wird nie etwas mit Reformen, allein wegen der Demografie.
Die Pflegeversicherung könnte durch eine verpflichtende Patientenverfügung entlastet werden. Viel zu viele, die keine Patientenverfügung haben, werden künstlich am Leben erhalten, obwohl sie das so nicht wollten und auch nichts mehr davon haben. Und auch die pflegenden Familienmitglieder leiden darunter.
Das Steuerrecht sollte radikal vereinfacht werden, am besten gleich eine europäische Lösung, z. B. Abschaffung aller nationalen Steuergesetze zum 31.12.2029 und Schaffung eines einfachen, einheitlichen europäischen Steuerrechts zum 1.1.2030. Dann zahlen wir unsere Steuern halt nach Brüssel und von dort wird das Geld auf die einzelnen EU-Länder umverteilt. Aber was gäbe das für einen wirtschaftlichen Aufschwung! Ok, dieser Reformvorschlag geht sehr weit. Aber man muss ja mal anfangen, wenn Europa vorankommen soll.
Hier mein Vorschlag für die Rentenversicherung steht hier: www.stb-roesner.de/aktienrente/ Aber bitte: Der Gesetzgeber soll sich raushalten, sonst wird alles wieder nur verkompliziert.
Die KI schaufelt sich ihr eigenes Grab
Die KI schaufelt sich ihr eigenes Grab. Eine Lösung wäre: Jeder kann Pixel in seine Webseiten einbauen und die KI-Unternehmen bezahlen die Anbieter darüber dafür, dass sie die Inhalte nutzen. Die Erkennung erfolgt über die Zählpixel.
Boomer-Soli: Unsinniger Vorschlalg des DIW
Dem DIW sollten die Fördergelder gestrichen werden. Wer so abstruse Vorschläge macht, soll bitte selbst schauen, woher er das Geld dafür nimmt. Ich kann nicht glauben, dass ich mit meinen Steuern diesen Unsinn mitfinanziere. Statt immer wieder eine neue Sau durchs Dorf zu treiben, die nur milliardenschwere Bürokratie nach sich zieht, ließen sich die Probleme in Deutschland viel einfacher lösen: Weniger statt mehr Vorschriften. Das kurbelt die Wirtschaft an und durch die gesparten Bürokratiekosten sind dann irgendwann auch die Einkünfte und Renten höher. Wann kapieren das diese Experten endlich? Aber das wäre ja zu einfach. Man muss seine Existenzberechtigung und die eigenen Pöstchen mit immer neuen Gesetzen und Vorschlägen rechtfertigen, die letztendlich aber das Gegenteil bewirken, nämlich weniger Wohlstand. Wer es sich antun möchte, kann die Pressemitteilung des DIW hier lesen.
Mieten als gesellschaftlicher Sprengstoff
In Garmisch-Partenkirchen ist Wohnraum knapp und teuer. Wenn man durch den Ort läuft, vor allem im Hausberggebiet, sind viele Rollläden geschlossen. Viele Wohnungsbesitzer sind nur zwei bis drei Wochen im Jahr vor Ort, wenn überhaupt, die übrige Zeit stehen die Wohnungen leer. Das soll einer verstehen.
Im Grundgesetz heißt es aber in Artikel 14 Abs. 2: „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“
Aus diesem Grund gibt es die Mietpreisbremse, den Kündigungsschutz, die Erhaltungspflicht, Kommunen können eine Bebauungspflicht einführen, damit wertvolle Grundstücke nicht brach liegen, und Kommunen können ein Zweckentfremdungsgebot einführen.
Ich bin der Meinung (der Gesetzgeber muss erst noch dieser Meinung werden), dass extremer Leerstand ebenfalls gegen das Grundgesetz verstößt und dass Ferienwohnungen zu mindestens 50% im Jahr genutzt werden müssten. Ansonsten sollten Sie verpflichtend dem Mietmarkt zur Verfügung gestellt werden (man könnte auch 40% machen oder mindestens 10 Tage im Monat...., egal, irgendeine solche Regelung halt).
Natürlich gibt es noch günstigeren Wohnraum im Bayerischen Wald oder in der Oberpfalz. Aber was nützt das, wenn der Arbeitsplatz in Garmisch-Partenkirchen ist. Dort steht das Krankenhaus. Dort sind die Hotels. Die Hotelangestellten können sich aber oft nur ein einzelnes Zimmer leisten. Eine angemessene, große Wohnung für eine Familie mit zwei Kindern ist so gut wie unbezahlbar.
Die Höhe der Mieten und das Auseinanderdriften von Vermietern und Mietern birgt einen gewaltigen gesellschaftlichen Sprengstoff. Ich habe größte Befürchtungen, was die Zukunft betrifft. Was passiert, wenn in den nächsten Jahren viele Familien mit Kindern auf der Straße sitzen, weil sie sich keine Wohnung mehr leisten können? Noch sind diese Fälle in der Gesellschaft relativ unsichtbar. Aber das wird sich ändern!
Was ist denn das für ein „Gesundheitsexperte“?
Kein Wort dazu, dass wir nach wie vor 100 Krankenkassen-Wasserköpfe finanzieren müssen. Auf solche Gesundheitsexperten kann man gut verzichten. Da will einer nur sein Buch verkaufen.
NDR Info: Interview der Woche: Christian Karagiannidis zum Gesundheitssystem
Trauerspiel Eishalle Garmisch-Partenkirchen
Es ist ganz schön „traurig“, dass in Garmisch-Partenkirchen die Eishalle im Sommer schließt und die Kinder zum Eislauf-Training eine Stunde (50 km) nach Telfs (Ö) fahren müssen. Für den Ski-Weltcup wird alles getan, damit die Stars einmal runterfahren können. Und dann werden die Rennen bei schlechtem Wetter auch noch regelmäßig abgesagt. Aber beim Breitensport wird gespart. Es gäbe bestimmt eine Lösung, wenn man nur andere Prioritäten setzen würde. Die Eishalle in Telfs ist privatisiert. Das wäre auch für GAP die bessere Lösung. Die Halle könnte von April bis August oder sogar ganzjährig an einen Betreiber vermietet werden.
Der Gesetzgebung mangelt es an Vertrauensschutz
Nicht, dass ich Cannabis konsumieren würde. Um solche Dinge machen ich einen weiten Bogen. Es geht aber ums Prinzip und die Cannabis-Legalisierung ist ein gutes Beispiel dafür, dass es bei der Gesetzgebung am Vertrauensschutz mangelt. Da beschließt der Bundestag ein Gesetz, es gründen sich für hunderttausende Euro Vereine und dann müssen die Mitglieder befürchten, dass sie ihr Geld in den Sand gesetzt haben. Im Steuerrecht ist das hü und hott nicht anders. Eine Demokratie braucht zur Sicherung ihres Fortbestands aber Vertrauen in die Gesetzgebung. Die Bayerische Staatsregierung sollte deshalb endlich die Entscheidung des Bundestags in Sachen Cannabis-Legalisierung respektieren.
Besuch der TAXarena
Ich habe den ganzen Tag auf/in der TAXarena München verbracht, und mich vor allem über Software informiert, um die organisatorischen Abläufe in meinem Büro weiter zu verbessern. Die Steuerberater-Messe fand im Zenith statt. Das Zenith habe ich bisher vor allem mit zwei Konzert-Erinnerungen verbunden: Lynyrd Skynyrd und Sweet Home Alabama sowie Kiefer Sutherland. Die Motorworld, direkt daneben, kannte ich bisher auch noch nicht. Aber dafür hatte ich wenig Zeit.
Den Krankenkassenvorständen geht es nur um die Sicherung ihrer Pfründe
Die Krankenkassenvorstände wollen nur ihre Pöstchen und Einkommen sichern: Ehrliche Leute würden stattdessen eine Zusammenführung aller gesetzlichen Krankenkassen zu einer Deutschen Gesetzlichen Krankenkasse in die Wege leiten. Aber noch dürfen wir mit unseren Beitragsgeldern 100 Wasserköpfe finanzieren.
br.de: Höhere Sozialbeiträge: Krankenkassen fordern schnelle Reformen
Unverständliches Zögern bei der Digitalsteuer für Google & Co.
Das soll einer verstehen: Man zögert bei der Einführung einer Digitalsteuer, weil Apple, Google, Amazon, Microsoft & Co. die Steuer an die Kunden weitergeben würden. Na und? Jeder kleine Handwerker zahlt Steuern und gibt diese an seine Kunden weiter. Denn würde er keine Steuern zahlen, könnte er niedrigere Preise anbieten. Dann zahle ich morgen auch keine Steuern mehr, denn auch ich gebe sie indirekt weiter.
Was ist denn das für eine Argumentation gegen eine Digitalsteuer? Die bevorzugten Digitalkonzerne sollen endlich auch angemessene Steuern in der EU zahlen und nicht in Steueroasen verschieben. Der kleine Handwerker und ich können das auch nicht. Im Gegenteil: Wenn eine Digitalsteuer käme, könnten die Steuern der Normalbürger und kleinen Unternehmen gesenkt werden. Die haben nämlich langsam keine Lust mehr.
Ich befürchte allerdings, dass es auch mit Digitalsteuer keine Entlastung geben wird. Die Steuern wird der Staat einsacken und die Staatsquote weiter erhöhen. Wie auch Zölle. Denn das sind letztendlich auch nichts anderes als Steuern.
Tesla: Buy on bad news
„Buy on bad news“, habe ich mal im Börsen-Seminar an der Uni gelernt. Deshalb wäre jetzt wohl der richtige Zeitpunkt, Tesla-Aktien zu kaufen.
Man kann über den ausgeflippten Elon Musk denken was man möchte, aber er hat etwas erreicht und bewegt, was seit Christi Geburt kein Mensch geschafft hat. Stichworte: Revolution der E-Mobilität und SpaceX. Er ist als Jugendlicher von Südafrika in die USA ausgewandert und besitzt jetzt „ein weltweites Firmennetz im Wert von 1 Billion Dollar“, so jedenfalls diese Woche in der Elon Musk Story im TV. Es ist mir zwar unerklärlich, wie man das schaffen kann, aber sogar die NASA ist von SpaceX abhängig. Wenn ich mir dagegen unsere Wirtschafts- und Steuerpolitiker anschaue, die nur Schulden machen können, aber keine Strukturreformen schaffen, frage ich mich ehrlich, ob der Wohlstand in Deutschland nicht höher wäre, wenn wir einen Antreiber und Visionär wie Elon Musk als Wirtschaftsminister hätten.
Unabhängig davon: Elon Musk ist nicht allein Tesla. Und Tesla hat ein Werk in Berlin. Wer einen Tesla kauft, schafft also Arbeit in Deutschland. Meines Erachtens ist Tesla das beste E-Auto auf dem Markt. Der Computer auf Rädern funktioniert einfach, ist anwenderfreundlich und durchdacht. Das Preis-Leistungsverhältnis ist unschlagbar. Tesla ist sozusagen das iPhone auf dem Automarkt. Oder kennt jemand ein deutsches Smartphone, das den Vergleich aufnehmen kann? Eben. Bei den E-Autos ist es nicht anders. Ich würde immer wieder einen Tesla kaufen. Denn es geht um das Auto und nicht um die Person Elon Musk.
Übrigens: Ein Tesla ist in 10 Minuten bestellt und schnell verfügbar. Versuch das mal bei einem deutschen Auto! Hier mein Empfehlungslink
Nach eineinhalb Jahren Erfahrung und 25.000 Kilometern stehe ich auch gerne für Rückfragen zur Verfügung. Der E-Mobilität gehört die Zukunft, davon bin ich fest überzeugt. Man muss nur nach Norwegen schauen. Die Fahreigenschaften eines Tesla sind außerdem gigantisch.
Womit ich wieder am Anfang wäre: „Buy on bad news!“, entweder Tesla-Aktien oder gleich einen Tesla. Im Geschäftsleasing mit 5 Jahren Laufzeit und 0 Euro Anzahlung kostet ein Model Y mit maximaler Reichweite weniger als 400 Euro + USt. im Monat. Danach hat man nur noch circa die halben Verbrauchskosten gegenüber Diesel, weniger Wartungskosten und keine Kfz-Steuer mehr.
Bürokratie im Handwerk
BR24 berichtet über die Sorgen der Handwerker aufgrund der Bürokratie. "Hohe Kosten, viel Bürokratie – das stille Sterben der Betriebe" - besser kann man es nicht ausdrücken. Dieser Satz ist mir besonders aufgefallen.
Deutschland verwaltet sich einfach zu Tode. Aber der Politik fällt nichts Besseres ein, als Schuldenaufnahme und Erhöhung der Pendlerpauschale. Diese Unfähigkeit ist nicht zu überbieten. Diese Regierung hat schon abgewirtschaftet, bevor sie überhaupt offiziell im Amt ist. Wir müssen uns auf massive Wohlstandseinbußen einstellen. Auch wegen Putin und Trump, aber vor allem wegen unfähigen deutschen Volksvertretern.
Ich mache gerade einen Auffrischungskurs zur Erbschaftsteuer. Das ist der absolute Irrsinn. Die Abschaffung der Erbschaftsteuer wäre zum Beispiel ein gigantischer Bürokratieabbau. Die dadurch generierten Steuern wären höher als die wegfallende Erbschaftsteuer. Aber nichts passiert.
Zum Wirtschaftswarntag
Heute ist Wirtschaftswarntag. Gerade tritt das ein, was ich seit 20 Jahren predige. Deutschland ist heruntergewirtschaftet worden, durch übertriebene Bürokratie in allen Bereichen (Steuer, Arbeitsrecht, Gesundheit, Bau, uvm.), die Energie ist in Deutschland so teuer wie in keinem anderen Industriestaat. Der Staat verschwendet die Steuergelder und Leistung lohnt sich immer weniger. Die Mieten können kaum mehr bezahlt werden, die Renten sind viel niedriger als in der Schweiz oder in Österreich und die Pflege ist nicht mehr bezahlbar. Leider konnte ich aus genau diesen genannten Gründen heute nicht an der Veranstaltung in München teilnehmen. Denn die Bürokratie hält mich in Atem. Ich bin mir aber auch sicher, dass es kaum besser werden wird. Denn unsere zweitklassigen Politiker sind dazu nicht in der Lage.
Mein Beitrag zum Wirtschaftswarntag
Am 29. Januar ist Wirtschaftswarntag. Endlich haben sich verschiedene Verbände zusammengefunden. Sie fordern Bürokratieabbau, Steuersenkungen, eine Sozialabgabenobergrenze, wettbewerbsfähige Energiepreise, ein flexibleres Arbeitsrecht usw. Ich habe mich mit einem Online-Statement beteiligt.
Und jährlich grüßt das Murmeltier: Die Pendlerpauschale
Das war ja klar. Es ist Wahlkampf und es wird eine Erhöhung der Pendlerpauschale angekündigt. Diesmal ist es die CSU. Statt ein vernünftiges Konzept für ein Steuerrecht vorzulegen, das wettbewerbsfähig ist und durch Bürokratieabbau den Wohlstand sichert, fällt nichts anderes als die Pendlerpauschale ein, die korrekt übrigens Entfernungspauschale heißt. Aber mit dem richtigen Ausdruck spricht man ja die Pendler als Wähler nicht so gut an. Das ist alles so armselig und trägt nicht dazu bei, jedwede Hoffnung zu fördern, dass diese Politikergeneration in der Lage sein könnte, die gegenwärtigen Strukturprobleme Deutschlands zu lösen.
Techniker Krankenkasse verschwendet Beitragsgelder
Die Techniker Krankenkasse verschwendet wieder einmal die Beitragsgelder der Versicherten mit Fernsehwerbung. Da darf man sich nicht wundern, wenn zu wenig Geld für die Krankenhäuser da ist. Dabei ist in der Summe nichts gewonnen, wenn jemand von der AOK zur TK wechselt. Es bleiben nur Bürokratiekosten. Für mich ist das Veruntreuung von Beitragsgeldern durch die Krankenkassenvorstände. Da müsste man mal Strafanzeige stellen.
Elon Musk vs. Robert Habeck
Er hat Tesla und SpaceX geschaffen und wird jetzt Berater des Präsidenten. Deutschland hat einen Kinderbuchautor als Wirtschaftsminister. Finde den Fehler! Mit einem Elon Musk hätte jeder Normalverdiener in Deutschland am Monatsende mehr Netto vom Brutto. In Deutschland lohnt sich Leistung dagegen immer weniger. Die AfD hätte Musk zwar nicht empfehlen sollen, aber im Grundsatz hat er recht: Deutschland hat abgewirtschaftet, dank unfähiger Regierungen. Und by the way: Mein Tesla ist einfach nur genial. Gerne stehe ich für Rückfragen zum Fahrzeug zur Verfügung.